Unterscheidung von Honigbiene und Wespe
Biene, Hummel, Wespe und Hornisse
Die Insekten im direkten Vergleich beim Kölner Imkerverein
Honigbiene

- Die Honigbiene ist 10-13 mm lang, pelzig behaart, mit rundlichem Hinterleib und von eher gedämpfter Farbe mit bräunlichen Ringeln
- Sie baut Nester/Waben aus Wachs.
- Einzelne Honigbienen sind nicht überlebensfähig, sie brauchen ihren Stock. Wenn Bienen sich neu ansiedeln, dann kommen sie im Schwarm mit mehreren tausend Arbeiterinnen.
- Ihr Stachel hat Widerhaken, das heisst, sie stirbt nach dem Stich und in der Haut bleibt ein Stachel zurück.
Wespe
- Die Wespe ist 12-16mm lang, ist (fast) unbehaart, schlank und mit spitzem Hinterleib und knalligem gelb-schwarzen Muster.
- Sie baut Nester aus papierartigem Material, nämlich zerkautem Holz.
- Bei den Wespen überlebt einzig die Jungkönigin den Winter und beginnt dann ein Nest zu bauen, ihre erste Brut aufzuziehen, und das Nest wächst dann weiter.
- Die Wespe hat einen glatten Stachel, es bleibt kein Stachel in der Haut zurück.
In unseren Breiten bilden nur die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe größere Staaten mit bis zu 7000 Tieren. Als sogenannte „Dunkelhöhlennister“ ziehen sie in Garagen, Hütten, Dachböden oder Rollladenkästen ein. Lästig werden die Wespen meist erst im Spätsommer, wenn der Wespenstaat sich auflöst und die noch lebenden Wespen auf Nahrungssuche sind (Fallobst, Kuchen, süße Getränke…)
Leider haben wir keinen Wespenexperten in unseren Reihen und können bei einem Wespennest leider nicht helfen.
Wespen, auch die lästigen, sind durch das Naturschutzgesetz grundsätzlich geschützt.
Die Umsiedlung von Wespennestern setzt eine spezielle Ausbildung voraus und ist ein aufwändiges Unterfangen. Eine Umsiedlung oder Beseitigung durch einen Fachmann/Schädlingsbekämpfer sollten Sie nur bei einer absehbaren Gefährdung in Erwägung ziehen.
